Garten Eden

Meine Inspiration und besondere Leidenschaft ist die Vielfalt und Lebendigkeit der Natur, die Ordnung und Organisation von Ökosystemen, die Verbindung von Mensch und Natur.

Ich habe mich 2001 – 2013 neben der Herstellung von Schmuck intensiv mit Permakultur beschäftigt und Ergebnisse meiner Forschung, meiner Arbeit und meiner Kunst in Form eines jährlichen Ausstellungsformates im Schaugarten unter dem Namen Schmuck und Garten gezeigt.

Durch die intensive Beschäftigung mit der Ordnung der Natur und dem Achtsamen Umgang mit dieser kam ich unter anderem auch zu der Arbeit mit Bienen und meinem derzeitigen Forschungsprojekt Bienen Spa, das ich ihnen gerne auf meiner Seite vorstellen möchte.

Durch den Erwerb meines Schmuckes kaufen Sie nicht nur ein besonderes, lebendiges und einzigartiges Schmuckstück, sondern finanzieren damit auch meine Vision von einer neuen Achtsamkeitsordnung und einer Symbiose zwischen Mensch und Natur.

Die Entstehung

2001 habe ich diesen 3333qm großen Maisacker gepachtet und der Natur und den Wildtieren zurückgeschenkt um so eine natürliche Struktur wiederzustellen. Mein Interesse war vorallem den Kreislauf der Natur zu verstehen und mich und meine Familie dabei selbst zu versorgen.

Dabei war mir wichtig durch Erfahrung und Ausprobieren und die von mir entwickeltete „Drei-Drittel-Forschung“ zu verstehen, lernen und zu spüren und dabei gängige Methoden zu hinterfragen. Dadurch habe ich gemerkt, dass man oft Dinge weglassen kann und dabei sogar weniger Arbeit hat.

2001

Zuerst musste der Stickstoffgehalt im Boden neutralisiert werden. Dafür säte ich Senf, Phacelia, Gründüngung und Klee.

2002 – Der Senf war zugleich Futter und Sonnenschutz für die Tiere.
Außerdem bearbeiteten sie und düngten den Boden und schafften die Grundlage für neues Leben.

2004 – Auf dem Bild sieht man links in der Mitte Hühnerhark, rechts daneben Schweineauslauf, hinten Schafstall und vorne 2 Hasenvolieren und ein Gewächshaus.

2015 – Eine Wellness Oase für Mensch und Tier

 

Insektenhotels

Insektenhotels entstehen durch eine Vielfalt von Aufeinandergehäuften Holz, Erde, Gräser, Stengel, Steine, Laub usw. und bieten den Insekten u.a. Schutz, Brutstellen und Nahrungsquellen. Im Grunde ist jeder Stein, jedes Brett aber auch Unrat ein Insektenhotel.

 

Energien im Garten

Es gibt im Garten 4 grundlegende Energien:

  1. Wärme
  2. Luft
  3. Feuchtigkeit
  4. Liebe

Wärme: Das Steinbeet

Steine speichern Sonnenwärme.
Das ist gut für die Früchte zum Reifen und für die Tiere zum Sonnen. Unter dem Stein ist es feucht, was wiederrum gut ist für Leben. Umso mehr Vielfalt, umso mehr Leben.


Ein wildes Steinbeet

Im Winter schmilzt der Schnee um den warmen Stein

Kräuterspirale

Luftraum im Erdreich

umso mehr sauerstoff und luft im boden ensteht, umso mehr leben kann sich darin wohlfühlen

Feuchtigkeit: Schatten

Richtung Süden scheint die Sonne. Bei einem Hügel ensteht an der Rückseite dieses Hügels also Schatten bzw. Feuchtzone und bietet den Pflanzen, die an der Südseite wohnen genügend Wasserspeicher.

Liebe: Naturschönheitsplätze

Mit einfachen Mitteln kann sich der Mensch in seinem Garten eine Wohlfühloase erschaffen und gestalten und dabei den Naturkreislauf unterstützen bzw. so wenig wie möglich zu schaden.

 

 

Vom Säen bis zum Saatgut

Man braucht ungefähr 3-5 Salatpflanzen die man stehen lässt, damit sie sich bestäuben können. Diese säen sich dann im nächsten Jahr wieder selbstständig aus oder man kann sie auch gezielt aussäen. Bei Selbstaussaat sucht sich der Salat die eigenen Plätze, und umso besser man sie betreut, umso schönere Pflanzen gibt es. Wenn man sie umsetzt erzielt man dadurch andere Wachstumsgrößen und hat deswegen immer Salat zu essen.

 

Tiere

Hühner und andere Geflügel

Funktion

  • Boden umdrehen und lüften
  • Schneckeneier fressen
  • Boden düngen

Haltung

  • Naturbrut durch ein Extra Bruthaus
  • Freilauf im Frühjahr und Herbst
    – dadurch fast keine Fütterung notwendig
  • Fahrbarer Hühnerstall

Pflege

  • Wurmfarnheu als Streugut im Hühnerstall
    – Ungeziefer fernhalten
  • Asche und Sand zum Federkleid säubern
  • Kieselgur zum einpudern
  • Stangen mit Öl einreiben
    – um den Milben keine Übernachtungsmöglichkeit zu bieten

Wichtig ist bei Hühnerhaltung zu verstehen, dass die Schädlinge immer da sind und auch einen Sinn haben. Es geht nicht darum, sie auszurotten, jedoch ihre Anzahl zu dezimieren bzw. überschaubar zu halten und ihnen möglichst wenig Grundlage zur Überbevölkerung zu bieten.

 

 

Schweine

Schweine kann man so halten, dass sie für einen Arbeiten. Beispielsweise streut man Erbsen, lässt die Schweine die Erbsen suchen und somit wird die Erde von ihnen einmal umgedreht.

 

Schafe